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Kräuter für Katzen, Schafe und Ziegen
Katzen, Schafe und Ziegen bekommen oft eine Dosierung, die für ein ganz anderes Tier gedacht ist, und das geht in zwei Richtungen schief: die Menge stimmt nicht und die Signale werden zu spät bemerkt. Alle drei sind Meister darin, Unwohlsein zu verbergen.
Die Katze
Katzen sind Feinschmecker und bemerken einen neuen Geruch im Napf sofort. Mischen Sie die Kräuter unter eine kleine Menge Nassfutter und geben Sie diese zuerst, bevor der Rest der Mahlzeit kommt. Klappt es nicht auf einmal, verteilen Sie die Dosis auf ein paar kleine Portionen.
Für eine Katze von 3,5 bis 10 kg: in den ersten zehn Tagen 2× täglich ein halber Messlöffel, ab Tag 11 2× täglich ein Viertel Messlöffel. Unsicher bei einer kleinen oder empfindlichen Katze? Dann niedriger beginnen und ruhig aufbauen.
Das Schaf
Bei Schafen zeigt sich oft erst etwas, wenn die Herde längst gemerkt hat, dass etwas ist. Achten Sie auf Tiere, die beim Treiben zurückbleiben, weniger wiederkäuen oder ein stumpfes Fell bekommen.
Für ein Schaf von 60 bis 120 kg: in den ersten zehn Tagen 2× täglich anderthalb Messlöffel, ab Tag 11 2× täglich ein Messlöffel. Vergessen Sie die Klauen nicht: Legg-Motion unterstützt Hufe und Klauen, doch regelmäßige Klauenpflege bleibt die Basis.
Die Ziege
Ziegen sind keine Grasfresser, sondern Knabberer: Sie fressen lieber Blätter, Zweige und Kräuter als Gras und sind wählerischer, als man denkt. Mischen Sie die Kräuter unter eine Handvoll Pellets oder Kraftfutter, so nehmen sie sie am leichtesten an.
Für eine Ziege von 40 bis 60 kg: in den ersten zehn Tagen 2× täglich 1¼ Messlöffel, ab Tag 11 2× täglich ¾ Messlöffel. Wie bei Schafen verdienen die Klauen regelmäßig Aufmerksamkeit.